Lexikon - Brainfuck

Brainfuck
Gehirnfick, Kopffick

Als "Brainfuck" wird eine spezielle Form der mentalen sexuellen Befriedigung bezeichnet, welche grundsätzlich von allen sexuell aktiven Individuen angestrebt, aber aufgrund diverser Umstände eher selten erreicht wird.

Ein Brainfuck setzt wenige Sekunden vor dem eigentlichen Orgasmus ein und zeichnet sich hauptsächlich durch drei Komponenten aus:
1) Das Gefühl der "ultimativen" sexuellen Befriedigung
2) Ein kurzzeitiger Verlust der motorischen Fähigkeiten bzw. willkürliches An-/Entspannen der Muskulatur
3) Am Ende des Brainfucks/Orgasmuses: Ein starkes Gefühl der Erschöpfung

Es kommt zu einem Brainfuck, wenn entweder spezielle sexuelle Gelüste im vollen Umfang befriedigt werden, oder im hohen Maße, lang angestaute Erregung abgebaut wird. Da jede Person individuelle sexuelle Präferenzen hat, unterscheiden sich die Möglichkeiten einen Brainfuck auszulösen ebenfalls von Person zu Person. Klar ist jedoch, dass für einen Brainfuck nahezu immer die Interaktion zwischen Personen notwendig ist. Einen Brainfuck z.B. bei der Masturbation zu erleben, dürfte relativ selten der Fall sein.

Der Grund warum es nicht allzu häufig zu einem Brainfuck kommt ist der, dass es so gut wie nie der Fall ist, dass selbst bei vorhergehenden Austausch, die sexuellen Phantasien eins zu eins umgesetzt werden bzw. das der sexuelle Druck bereits abgebaut wird, bevor dieser ein störendes Maximum erreicht.

Besonders interessant ist die Tatsache, dass bei einem Brainfuck die Kontrolle über den Körper kurzzeitig verloren geht (siehe Punkt 2 der obigen Auflistung). Dies äußert sich z.B. dadurch, dass die Person, welche gerade einen Brainfuck erlebt, nicht mehr in der Lage ist sich festzuhalten, die Kontrolle über die Blase verliert, oder sich die Augen nach hinten rollen.

Der Suchtfaktor eines Brainfucks ist enorm hoch, da die Ausschüttung des sogenannten Glückshormons Dopamin hier in besonders hohen Mengen erfolgt. Personen welche einmal einen Brainfuck erlebt haben, möchten dies natürlich wiederholen und neigen unter Umständen dazu, in sexuelle Extreme abzugleiten.

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass es einen großen Unterschied zwischen einem Orgasmus und einem Brainfuck gibt. Der Orgasmus befriedigt meist überwiegend rein körperlich und nur zu einem geringen Teil mental.
Je geringer die mentale Befriedigung ist, desto frustrierter wird die Person durch die sexuelle Aktivität, was letztendlich zum vollständigen erliegen des Sexualtriebes führen kann, oder auch dazu, dass der Sex umso häufiger praktiziert wird, in der Hoffnung noch die gewünschte mentale, befriedigende Komponente (also den Brainfuck) zu erhalten.

Im Szenejargon wird anstatt von Brainfuck auch von "den Verstand rausficken/vögeln/bumsen" gesprochen, was in vereinfachter Form den eben angesprochenen Kontrollverlust andeutet.


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Veröffentlicht am / Version / Editierdatum
05.02.2019 / 3.0 / 07.05.2022

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Lexikon - Einleitung & Inhaltsverzeichnis
https://deu.xhamster.help/posts/794957
Published by volle-eier
7 years ago
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