Fessel-Sex macht glücklich
Unnormal, pervers, abartig – die Vorurteile gegenüber BDSM-Sexualpraktiken sind oft negativ, ebenso die Meinung über Menschen, die diese Art Sexualität leben. Doch die Diskussionen darüber, wie „krank“ BDSMler sind, dürften nun verstummen. Wie eine repräsentative Studie zeigt, sind sie gesünder und glücklicher als Menschen, die Blümchen-Sex haben.
Der Begriff BDSM setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ zusammen und meint sexuelle Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselspielen zu tun haben.
Dr. Andreas Wismeijer, Psychologe an der Tilburg-Universität, unterzog die Probanden verschiedenen psychologischen Tests und kam zu dem Schluss, dass BDSMler mental stabiler, gesünder und in ihrer Beziehung glücklicher sind.