Ein Tag im November I
es war ein Samstag mitten im November. Ziemlich typisch fĂĽr diese Jahreszeit, nicht ausgesprochen schlecht aber schon ziemlich
frisch, denn die Sonne schaffte es kaum sich durch den hartnäckigen Nebel durchzusetzen.
Blos zuhause sitzen wollte ich auch nicht und raffte mich auf, fĂĽr 1 oder 2 Stunden spazieren zu gehen. Nicht in der Innenstadt sondern
in einer etwas ruhigeren Gegend mit vielen GrĂĽnanlagen.
Ich war da eigentlich seit ewig langer Zeit nicht mehr vorbeigekommen – eigentlich schade, wie ich jetzt fand. Aber so nach und nach
konnte ich mich wieder erinnern, da war der kleine Teich, der kleine Kanal in dem wir frĂĽher immer die Fische von der BrĂĽcke aus
gesucht hatten und auch den alten hölzernen Kiosk gab es noch, angesichts wenig Nachfrage zur Zeit wohl geschlossen.
Und, ja tatsächlich, da stand noch diese uralte Klappe, heruntergekommen und wenig einladend, wirklich nur für Notfälle geeignet. Mein
Gott, das ist ja jetzt Jahrzehnte her; ein Ort in dem ich – wie vermutlich viele junge Männer auch – erste Erfahrungen sammeln durfte,
Erfahrungen mit anderen Gleichgesinnten, die sich kaum vorstellen konnten, was fĂĽr wundervolle Erlebnisse auf sie zukommen dĂĽrften,
was sich alles zwischen 2 geilen Männern abspielen könnte.
Eigentlich jammerschade, denn alle diese schmuddeligen Klappen waren in den späten 80er- oder frühen 90er- Jahren geschlossen
worden, Internet hat zusätzlich alles auf den Kopf gestellt ...
Obwohl ich nie wieder solche Orte aufgesucht habe, lenkt mich irgendeine unbekannte Kraft auszuprobieren, ob wirklich alles versperrt
ist. Ich komme mir auch jetzt noch genauso unsicher und schĂĽchtern vor, wie das damals vor Jahrzehnten der Fall gewesen war;
könnte ja sein, dass mich andere Leute beobachten, was die wohl denken und und und.
Unglaublich, aber wahr; der TĂĽrgriff gibt nach und ich stehe drin. Alles immer noch sehr versifft und der Gestank wie damals bestialisch.
Aber ich weis schon, das hatte einen bereits frĂĽher schon aufgegeilt. Wieso hat man sich damals da Stunden rein gestellt ?
Es gibt da immer noch so eine Pisswand mit der grossen Abflussrinne unten entlang.
Na wenn ich jetzt schon mal herin bin, könnte ich schon etwas Druck ablassen. Ich bin tatsächlich mit meinen Gedanken ganz
woanders und denke nicht an Erotik.
Ich bin gerade fertig, als die Eingangstür einen frischen Schwall kalter Novemberluft herein lässt. Man hört leise Schritte und ich merke,
dass jetzt links neben mir ein anderer steht. Ich schau ihn nicht an, er beginnt sich die Hose zu öffnen.
Ich mache gerade den ersten Schritt zurĂĽck und drehe mich dann reflexartig in seine Richtung. Er ist mir wahrscheinlich schon einen
Schritt vorraus, er hat mich schon angeschaut – und nicht nur das, sondern auch schon erkannt. Ich bin wie vom Blitz getroffen, ja,
tatsächlich, wir kennen uns.
Im ersten Moment bin ich sprachlos, damit habe ich heute ganz und gar nicht gerechnet. Wir kennen uns schon einige Jahre, haben
uns meist in der Sauna schon gut kennengelernt und wissen beide zu schätzen, wie gut der andere verwöhnen kann; Hemmschwellen
gibt es keine mehr und jeder weis, auf was der andere besonders steht, was ihm am meisten gut tut, was ihn am heftigsten erregt.
Also, was soll das jetzt werden ?
Er pinkelt zu Ende und wir begrüssen uns, allerdings nur mit leichtem Körperkontakt. Jeder hat ja auch viel zu viel an.
Nichts wie raus aus diesem Gestank.
Draussen sind wir jetzt doch irgendwie schĂĽchtern oder unbeholfen; keiner weis im Moment wo ihm der Kopf steht.
Aber sich jetzt einfach wieder zu trennen schaffen wir natĂĽrlich auch nicht. Wir wissen beide genau wie geil wir schon geworden sind,
dazu kennen wir uns schon viel zu gut – und keiner spielt dem anderen etwas vor.
Genau genommen hat keiner etwas wichtiges vor und zu Fuss sind es nur ca. 15 min bis zu ihm nach Hause ...
- - -
Ich bin jetzt irgendwie freudig angespannt. Wir sind schon nach kurzer Zeit bei dir zuhause.
Erst mal raus aus den vielen Winterklamotten und runter mit den Schuhen. Schon auf den ersten Blick finde ich es gemĂĽtlich, nicht so
eine moderne sterile Designer- Wohnung, sondern ein Platz zum WohlfĂĽhlen. Es gibt eine hĂĽbsche Sofagruppe, vieles ist mit Holz, am
Boden ein schöner alter Teppich. Der untere Teil der Sitzgruppe hat keine Lehne, es liegen Decken aus rotem Fleece darauf.
Rechts an der Wand eine schöne Regalwand aus Naturholz und, ja natürlich, eine glitzernde schmucke Espressomaschine mitten drin –
darauf hab ich gehofft ! Selbstverständlich brauchen wir beide erst mal einen heissen Schluck. Keine Ahnung was wir jetzt für einen
Schwachsinn in unserem Small Talk daher reden, die Triebe haben uns schon längst unter ihrer Kontrolle ...
Ich lehne mich leicht an die Sitzgruppe an und du stehst vor mir mit dem RĂĽcken mir zugewandt an der Maschine; sie macht einen
Höllenlärm.
Ohne lang zu ĂĽberlegen beginne ich, mit meiner rechten Hand dir langsam an deine verwaschene Jeanshose zu greifen, von hinten
unter dem Hintern zwischen die Beine, vorwärts Richtung Sack.
Das Gespräch ist schlagartig unterbrochen und du stehst da wie versteinert. Es ist bisher nur eine leichte Berührung, aber du bist
gerade abgehoben. Ich merke das, du beginnst ganz leicht am ganzen Körper zu vibrieren. Ich schiebe meine Hand ganz langsam ein
paar Mal leicht nach vorne und wieder zurĂĽck. Nach ein paar Minuten gelingt es dir, 1 oder 2 Schluck des heissen Espresso zu
geniessen.
Das Wunderbare ist eben jetzt, dass wir ab sofort gar kein Gespräch mehr führen müssen. Ist nicht mehr nötig, kommuniziert wird nur
mehr ĂĽber BerĂĽhrung.
Du drehst dich zu mir um und lächelst. Du reichst mir meinen Espresso und wir machen es uns auf dem Sofa bequem. Du hast die
Beleuchtung etwas gedrosselt und im Hintergrund läuft ganz leise irgendwelche klassische Musik.
Du setzt dich aufrecht hin, ein kleines Kissen im Kreuz und nachdem diese Gruppe so schön geräumig ist, hab ich Lust mich
liegenderweise an dich anzukuscheln. Ich liege auf dem RĂĽcken, mein Kopf auf deinem Schoss. Ich spĂĽre eine GĂĽrtelschnalle an deiner
Hose, die stört, aber ist jetzt auch egal.
Der Kaffee war wunderbar und hat uns zusätzlich animiert. Ich geniesse das sehr, diese ersten Kontakte. Direkt unter meinem Kopf
deine Weichteile in der Hose, du legst langsam deinen linken Arm auf meinen Oberkörper. Was du genau weisst: dass ich extrem
empfindlich an den Nippeln bin und ich weis genau, dass ich ĂĽber kurz oder lang wieder den Verstand verlieren werde. Ich habe im
Moment abgesehen von einem Funktionsshirt noch eine dĂĽnne Fleecejacke an und du beginnst langsam den Reissverschluss zu
öffnen. Du siehst wie sich unter dem Shirt bereits jetzt meine Nippel abzeichnen und legst links zärtlich einen Finger genau darauf, ohne
eine weitere BerĂĽhrung. Traumhaft.
Du kannst dich etwas bequemer hinsetzen so dass du dich langsam zu mir herunter beugst. Dein erster Kuss gilt meiner Stirn, ich spĂĽre
deinen Atem. Unsere Lippen berühren sich das erste Mal, nur ganz zärtlich.
Durch die leichten Bewegungen unserer Köpfe ist es kein Wunder als ich spüre, wie sich in deinem Schoss einiges rührt. Irgendwie
gelingt es mir mit meiner rechten Hand von unten dir in den Schritt zu greifen und dich zusätzlich zu stimulieren ...
Du bist jetzt bereits genauso erregt wie ich und ich lasse es zu, dass deine Zunge sich einen Weg durch meine Lippen bahnt. In Ruhe
und mehrere Minuten lassen wir unsere beiden Zungen miteinander spielen ...
<< Gern darfst du diesen Text lesen, geniessen und dich animieren lassen. Freut mich wenn dir die Geschichte gefällt.
Aber, ich verbiete mir jegliche kommerzielle Nutzung, Weitergabe oder Vervielfältigung zu welchem Zweck auch immer.
Widerhandlungen werde ich nicht akzeptieren ! >>